Eiche als Möbelholz ist in Europa eines der beliebtesten Hölzer für den Möbelbau. Hier sind die wichtigsten Eigenschaften, Vorteile und Einsatzbereiche von Eichenholz:
Hartholz – Sehr hart und widerstandsfähig, hohe Dichte (ca. 0,65–0,75 g/cm³)
Langelebig – Widerstandsfähig gegen Abnutzung, ideal für Möbel mit langer Lebensdauer
Mäßig schwindend – Gutes Stehvermögen, geringe Formveränderung bei Feuchtigkeit
Dekorativ – Markante Maserung, oft mit Streifen- oder Fladerstruktur
Gerbsäurehaltig – Reagiert auf Eisen (zum Beispiel Verfärbungen), wirkt aber antibakteriell
Farbton & Optik
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Farbton: Hellbraun bis mittelbraun, leicht gelblich-rötlich, mit dem Alter nachdunkelnd
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Maserung: Deutlich, rustikal bis elegant – stark abhängig von Schnittart und Bearbeitung
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Oberfläche: Sehr gut beiz- und ölfähig, lässt sich auch weiß pigmentieren oder rau belassen
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Typische Einsatzbereiche
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Massivholzmöbel (Tische, Betten, Schränke, Waschtische, Schiebetüren, Treppen)
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Furniere (für günstigere Möbel mit edler Oberfläche)
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Fußböden (Parkett, Dielen)
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Küchenfronten
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Badmöbel (bei entsprechender Versiegelung)
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Verarbeitungstipps
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Werkzeuge scharf halten – hohe Dichte beansprucht Maschinen
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Vorbohren empfohlen bei Verschraubung
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Auf Kontakt mit Eisen verzichten (wegen Verfärbung durch Gerbsäure)
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Vorteile
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Sehr robust und langlebig
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Zeitlos und hochwertig wirkend
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Regionale Verfügbarkeit (v. a. in Mitteleuropa)
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Gut bearbeitbar (hobeln, fräsen, beizen, ölen)
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Nachteile / Besonderheiten
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Schwer (Transport, Montage)
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Relativ teuer im Vergleich zu Weichhölzern
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Gerbsäure kann mit Metall reagieren (z. B. dunkle Flecken durch Schrauben)
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